[Blogroman] Aus Hass wird Liebe #1

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Hallöchen meine Lieben, das ist eine neue Gesichte die ich zur Zeit schreibe. Was mient ihr dazu? Viel Spaß beim lesen 😀

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Heute morgen machte ich die Augen auf und hatte jetzt schon kein Bock. Das wird heute ein Scheiß Tag schwirrte es mir durch den Kopf. Ich quälte mich wie jeden Morgen aus meinem knarschndem Bett. Welches mein Vater übrigens schon seit Wochen versprochen hatte zu reparieren. Auf ihn ist auch kein verlass. Der hat sich das Hirn sowieso weg gesoffen. Jap da hast du Recht Innere Stimme.

Barfuß ging ich in das Bad und machte mich fertig für die Schule. Jeans, langer Pullover, meine Nerd brille und Pferdeschwanz. So sah ich heute aus. Also eigentlich wie immer. Ich nahm meine Tasche und wollte gerade runter gehen als ich hörte das mein Vater wieder einmal einer seiner berühmten Wutanfälle hatte und alles um sich kaputt machte. Seitdem meine Mutter vor einigen Monaten gestorben ist, ist nichts mehr wie früher. Er ist nur noch am trinken. Er schlägt mich ununterbrochen.

Deshalb öffnete ich meine Balkontür und ging auf den Balkon. Dann schloss ich die Türen wieder und kletterte jetzt wieder einmal an der Hauswand runter. Mein Balkon befand sich im zweiten Stockwerk, deshalb war das nicht allzu schwer. Denn das Viktorianische Haus hatte Kletterpflanzen an der Wand und die Veranda Überdachung machte alles nur noch leichter.

Ich hatte keine Lust schon morgen früh mir eine Schelle von ihm einzufangen. Da hatte ich echt kein Bock drauf. Vor allem hatte ich von gestern genug Prügel gehabt.

Ich ging zur Bushaltestelle und setzte mich dort auf die Bank hin. Ich zündete mir ne Zigarette an und steckte mir dann die Kopfhörer in das Ohr und genoss die Musik die ich auf meinem iPod hatte. Dabei hatte ich mein Haus im Blick. Es war ein großes altes Viktorianisches Haus mit gelbem Putz. An der einen Wand, wo ich runter geklettert bin hatte es diese Kletterpflanzen. Umgeben von einem großen Garten und einem Kirschblütenbaum, stand es dort friedlich. Niemand würde ahnen was schlimmes dort drinnen vor sich geht. Niemand.

Ich schaute auf die Uhr 7:35. Der Bus hatte mal wieder Verspätung. Als der Bus endlich in Sicht war stellte ich mich hin. Der Bus kam langsam ins stehen und der Fahrer öffnete die Tür, dabei strömte mir dieser widerliche Geruch aus einer Mischung aus zu viel Parfüm und Schweiß entgegen.

Was auch keine große Besonderheit mehr war, war das der Bus immer voll war. Man quetschte sich in ihn rein und hoffte dann so schnell wie möglich wieder raus zu kommen.

Der Bus Fahrer schloss die Türen und fuhr los wie ein irrer, sodass man Angst hatte gleich jeden Moment aus einer der Fensterscheibe auf die Straße zu fliegen. Obwohl wenn ich recht überlege wäre mir das viel lieber, als in diesem öden Bus mit zu fahren.

Wenn auch schon der unglaubliche Gestank und der dumme Bus Fahrer nicht schon genügten, hatte dieser Idiot von Bus Fahrer auch noch die Heizung voll aufgedreht. Ich kam mir vor wie in einer Sauna. Geil dachte ich mir. Wirklich richtig nice. Gleich ist es vorbei. Gleich bist du da. In drei zwei eins. JETZT.

Sofort wurde ich von der Wütendenmege aus dem Bus raus gedrückt und war verdammt froh darüber, endlich an der Schule anzukommen.

Jeder andere würde heulen und sich nicht darüber freuen, aber ich tat es. Denn zu Hause fühlte ich mich nicht mehr zu Hause seid dem meine Mutter gestorben ist.

Ich warf mir den Rucksack über die Schulter und setzte mich in Bewegung Richtung Haupteingang. Hier und da waren kleine Cliquen. Ich kam an den Nerds vorbei, die über nichts anderes außer Computer und Technik redeten. An den Künstlern, die aus einem Strich eine ganzes Kunstwerk machen konnten. Den Divas, die nichts außer meckern konnten. Den Bitches, die in zu kurzen Röcken und Oberteilen, wo schon der BH sichtlich zu sehnen war, standen. Den Akapella Sängern, die sogar im Unterricht sangen. Den Gothics, die waren einfach sie. Den Punks, die mit ihren hochgestellten bunten Haaren rum liefen. Und zu guter Letzt die Sportler. Die waren wie immer an dem Haupteingang. Die Sportler waren große Gorilla, die nicht einmal einen Satz richtig auf die Reihe bekamen, aber immer die Klappe aufmachen mussten, um irgendeinen dummen Spruch raus zu hauen. Sie waren die Kings der Schule. Dachten sie jedenfalls. Im großen und ganzen waren sie die größten Idioten der Schule.

Ich war gerade dabei zum Haupteingang zu gehen und stolperte, viel jedoch nicht hin. Diese Gorillas brachen in Gelächter aus.

„Ey Martin. Genügt Brille nicht oder warum stolperst du.“, schrie der größte Idiot von allen. Nathan Hale der „Badboy“. „Lern du erstmal richtig deutsch du Voll Idiot und dann können wir uns sprechen.“, sagte ich laut und ging rein. Voll Idiot. Er meint auch er wärs. -.-

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Ein Gedanke zu “[Blogroman] Aus Hass wird Liebe #1

  1. alissamarinavalley11 schreibt:

    Es ist so cool, dass du schreibst, weiter so!!
    Ich wollte dir nur kurz bescheid sagen, dass ich mich total freue, dass du eine Followerin von meinem Blog bist und dass ich ab jetzt statt auf http://www.alissaloves.wordpress.com auf http://www.alissaloves.de blogge! Ich würde mich natürlich wahnsinnig freuen, wenn du auch dort ab und zu vorbei schauen würdest und vielleicht ja sogar wieder eine Followerin per Mail oder über WordPress werden würdest! 🙂 Liebste Grüße, Alissa ❤
    http://www.alissaloves.de

    Gefällt mir

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