Ich und Er

Die Vergangenheit holt mich immer wieder ein, vor allem wenn es um meinen Ex geht. Ich war damals mit ihm 1 Jahr zusammen, wir waren Glücklich. Wenn da nicht diese eine Person kommen musste, die alles zerstört hatte. Nennen wir ihn mal Y. Ich kann mich noch genau daran erinnern. Es war am Abend. Ich bin mit dem Bus zu ihm hin gefahren. Wir hatten Freitag. Ich stieg wie immer an seinem Haus aus und ging auf das drauf. Ich zückte den Schlüssel, da er mir einen geben hatte. Seine Eltern war nie zu Hause, sie waren immer auf Geschäftsreisen. Ich öffnete die Tür und zog mir die Schuhe aus, als ich rein kam. Ich schloss die Tür hinter mir und lief hoch in sein Zimmer. „Alex.“, sagte ich lächelnd, doch dieses verschwand wieder ganz schnell, als ich ihn mit meiner damaligen besten Freundin auf dem Bett knutschend gesehen hatte. Mein Herz krampfte sich schmerzhaft zusammen und ich spürte wie sich in meinen Augen die Tränen ansammelten. Er sah mich und meine beste Freundin sah mich. Sie stand schnell auf und lief aus dem Raum, die Treppe runter und dann raus, denn sie knallte die Tür laut hinter sich zu. Ich schaute ihn fassungslos an. „Warum zum Teufel hast du das gemacht.“, brachte ich leise raus und unter Tränen. Er schaute mich kalt an und stand auf. „Wieso ich das mache? Ha. Ich sollte sich fragen warum du kleine Bitch diesem Y einen geblasen hast.“, schrie er wütend. Er war 19 ein wirklich gut durch trainierter Junge, muskulös, machte Kickboxing, sah verdammt heiß aus und hatte ein wunderbaren Charakter. „Das hab ich nicht.“, schrie ich. „Er hat es mir doch geschrieben.“, brüllte er mich jetzt an und kam mir gefährlich nahe. „Nein. Was zum Teufel denkst du bitte von mir.“ „Das du ne Bitch bist.“, schrie er wieder und holte aus. Er traf mich mit voller Wucht im Gesicht, sodass ich zu Boden fiel. Ich konnte es nicht fassen, was er gerade getan hat. Ich konnte es einfach nicht fassen. Ich hielt mir die Wange und schaute zu ihm hoch. Sein eiskalter Blick, seine angespannten Muskeln. Er machte mir Angst. Das war nicht mehr mein Freund. Ich konnte ihn kaum wieder erkennen. Das war nicht Alex vor mir. Das war ein Monster. Mir rannen die Tränen nur so über die Wangen. Ich konnte nicht mehr sehen, denn es hatte sich ein Schleiertränen vor meinen Augen gebildet. Ich musste hier weg. So schnell wie es ging. Denn wer weiß was dieser Irrer noch macht.

Vergiss nicht dieser Irrer war dein Freund. Du hast diesen Irren geliebt. Wie sehr hast du ihn geliebt. Tja. Liebe lässt alles rosig und schön wirken, dabei merkt man gar nicht wie falsch doch die Person vor dir ist. Wie schön sagt man immer: Liebe macht blind.

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