#Hospital: Gedanken 

Das ist wohl nicht das erste mal das ich einem Krebskrankenpatienten begegne. Doch heute war mir etwas aufgefallen. Der Mann, welcher unbeweglich in seinem Bett lag und vor sich hin starrte, hatte leere Augen. Er war dauerschmerz Patient. Metastasen hatte er schon überall im Körper. Heißt das es schon zu spät war ihn irgendwie zu retten. Das einzige was ihm das ganze leichter machte war die Schmerzpumpe. Sein Blick starr auf die Wand gerichtet schaute er mit leerem Blick an die Wand und lauschte vermutlich der Musik. Ein grässliches Gefühl musste es sein unbeweglich im Bett zu liegen und praktisch auf seinen Tod zu warten. Er wusste genau das er es nicht mehr lange überleben wird. Allein schon die Vorstellung machte mich traurig. Immer wieder wenn ich rein kam versuchte ich mich mit ihm ein wenig zu unterhalten selbst wenn er dann zickig und unfreundlich wurde, ich denke jedoch ich würde genauso in so einer Sitaution handeln. Doch es war nicht immer so. Einige Male hatte er besonders gute Laune und er erzählte mir alles mögliche. Er fragte mich aus ob ich den Nintendo DS kennen würde oder auch das alte Nokia. Ich bin praktisch mit diesem alten Monster aufgewachsen. Er erzählte mir das er Architekt sei und deshalb verstand ich dann auch weshalb alles auf seinem Nachttisch seinen Platz hatte. Er mochte das akkurate und konnte es nicht leiden wenn irgendetwas nicht richtig war. Er hatte irgendwie etwas von einem Lehrer. Dieses belehrende. Sagt man doch dazu wenn jemand immer irgendjemanden etwas beibringen möchte. Oder? 

Naja und obwohl er doch so schwierig war tat er mir leid und ich war doch irgendwie immer gerne in sein Zimmer gegangen obwohl ich wusste das er vermutlich nicht besonders gut drauf war. Das traurige an der ganzen Geschichte ist das ein so junger Mann wie er schon so sehr leiden muss. Manchmal ist Gott nicht fair. 

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Ein Gedanke zu “#Hospital: Gedanken 

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