Alte Station 

So morgen wird ein wirklich spannender Tag für mich, denn zum einen komme ich auf meine alte Station um da eine ganze Woche zu arbeiten und zum Zeiten ist da auch noch dieser totale hote Praktikant. Ich hoffe nur zu sehr das er keine Freundin hat.

Aber naja mal schauen. Ich bin schon total gespannt darauf wie es sein wird. Vor allem hatte ich schon einmal was mit ihm zu tun gehabt und er kommt mir doch sehr sympathisch vor. Ich bete so das ich dieses Mal vielleicht mal Glück habe und es vielleicht etwas wird, denn ich mag ihn schon etwas. Aber mal schauen.

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[Blogroman] Aus Hass wird Liebe #7

„Eine Kugel Vanille Bitte.“, sagte ich zu der Frau die hinter dem Tresen stand. „1,50€“, sagte sie. Ich hatte mein Portmonee geöffnet und suchte nach den Münzen. Dabei sah ich aus dem Augen Winkel wie Nathan sein Portmonee gezückt hatte und der Frau Geld gab. „Ich bezahl schon.“, sagte er. „Brauchst du nicht.“, sagte ich. „Hab ich aber schon.“, sagte er und grinste. „Danke.“, sagte ich. Mir hatte noch nie ein Junge was ausgegeben. „Kein Ding.“, sagte er und kratzte sich nervös am Hinterkopf. War etwa Nathan Hale nervös? DER Nathan Hale. Hahaha oh gott dieser Anblick war göttlich.
Wir gingen aus der Eisdiele und liefen den Weg unter den Kirschblüten her. Es war ein langer Weg und dieser war links und rechts vom Pfad mit Kirschblütenbäumen geschmückt. Diese blühen und es ist einfach traumhaft schön. Ich liebte es hier lang zu laufen. „Ich liebe diesen Weg.“, sagte ich leise und betrachtete die Schönheit.
Nathan’s Sicht:

Wir gingen den Kirschblüten Pfad entlang. Dabei beobachtete ich Lexi unauffällig. Ich sah wie ihre Augen funkelten und sie die Kirschblüten betrachtete. Was sollte das gerade eben in der Eisdiele?! Bin ich total über geschnappt?! Warum zum Teufel habe ich das gemacht? Ich wollte doch irgendwie nur nett sein. Wir streiten immer so viel und oft und es ist einfach scheiße.

Mein Blick wanderte zu Lexi. Ihre Augen strahlen so und ihre Wangen sind leicht rosa. Ihre Haare fallen ihr über ihre Brust. Ihr lachen. Wunderschön. Warte. Was? Wunderschönes Lachen? Was soll das?! Was redest du da bitte! Du hasst Lexi Martin. Und Lexi Martin hasst Nathan Hale. Basta. Das bleibt so. Und nichts hier mit wunderschön und strahlenden Augen.
Lexi’s Sicht:

Ich genoss es. Plötzlich sah ich meinen Vater und mich überkam die Angst. „Lexi. Da ist dein Vater.“, sagte Lauren geschockt. „I-Ich weiß.“, sagte ich und ballte meine Hände zur Faust. Mit großen Augen schaute sie mich an. Mein Vater kam mit großen und hastigen Schritten auf mich zu. „Wo warst du? Du kleine Hure.“, schrie mich mein Vater vor den anderen an und nahm mich hart am Arm. Er zog mich hinter sich her. „Ich war in der Bücherei und hab gelernt.“, sagte ich leise. Wir waren mittlerweile von den andern weg. Sie gingen hinten und wir gute 100 Meter vorne.

Plötzlich schlug er mir ins Gesicht und ich sank zu Boden. Dann verpasste er mir einen Tritt in die Rippen und ging. „Wag es ja nicht noch einmal mich an zu lügen.“, schrie er als er mit schnellen Schritten weg ging. Die andern kamen angelaufen. „Oh Gott Lex ist alles in Ordnung?“, fragte mich meine beste Freundin und nahm mich in den Arm. „Ich bring ihn um!“, schrie Nathan und wollte los stürmen. „Nein. Das ist ihr Vater gewesen.“, sagte Lauren und Daniel konnte Nathan noch zurück halten. „Er hat nicht das Recht sie zu schlagen.“, schrie er immer noch wütend. „Ist doch egal.“, sagte ich leise. „Nein! Ist es nicht Lexi.“, schrie er immer noch wütend. „Doch.“, sagte ich und wischte mir die Tränen weg. Ich versuchte auf zustehen und scheiterte, denn meine Knie gaben nach. Plötzlich geschah etwas wovon ich nie gedacht hatte das es geschieht……
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