[Blogroman] I belong to a Soldier #1 


Es war Freitag. Wieder einmal kam ich um 18:00 Uhr aus der Bücherei nach Hause gekrochen. Ich öffnete die Tür und mir kam dieser wunderbare Duft von Chili con Cane entgegen. Die Tür schloss ich hinter mir und schmiss meine Schlüssel auf die Kommode. Ich zog meine Schuhe aus, die ich in den weißen Schuhschrank stellte und zog auch meine schwarze Jacke aus.
Ich ging in die Küche wo meine Mutter das leckere Essen zubereitet und begrüßte sie mit einem Kuss auf die Wange. „Das riecht aber gut.“, sagte ich und lächelte. „Kannst du schon mal denn Tisch decken?“, sagte meine Mutter. „Natürlich.“, sagte ich und holte das Besteck, sowie die Teller aus dem Küchenschrank. Ich platzierte die Teller und das Besteck auf dem Tisch. „Ist Max schon da?“, fragte ich meine Mutter nach meinem Bruder. „Ja. Er ist auf seinem Zimmer.“, sagte sie. „Kannst du ihm Bescheid geben, dass das essen fertig ist?“ „Klar.“, sagte ich kurz und knapp.

Sofort machte ich mich auf den Weg. Ich lief die Eichentreppe hoch und den langen Flur entlang. Dann klopfte ich an seine Tür und hörte nur ein lautes „Ja!“ „Max das Essen ist fertig.“, sagte ich und wartete bis er mir erlaubt in sein Zimmer einzutreten. „Sag Mutter das ich nicht mit esse.“, schrie er wütend. Was ich so hin nahm. Warum war er so wütend? Ich meine ich hab doch gar nichts gemacht und warum will er nicht mit essen? Sonst ist er immer der erste der in der Küche erscheint, sobald es gut riecht. Mit den vielen Fragen im Kopf ging ich wieder runter in die Küche und sagte meiner Mutter, dass Max nicht mit essen will. Dad saß, ebenfalls schon am Tisch wie meine Mom. Ich setzte mich zu ihnen und nahm mir etwas von dem Chili.

Als ich gerade mein Chili verschlang hörte ich meinen Vater. „Evelyn. Wir müssen reden.“ „Was gibt’s.“, sagte ich und aß weiter, hörte ihm jedoch zu. „Wir, also deine Mutter und ich…..Wir…eh…haben….“, stotterte mein Vater. „Evelyn! Kannst du bitte erst mal aufhören zu essen. Wir müssen über was sehr wichtiges mit dir sprechen.“, schrie mein Vater jetzt. „Okay.“, sagte ich und legte meine Gabel zur Seite. „Also du weißt ja, dass wir im Moment Finanziell nicht gerade in den besten Zuständen sind.“, fing mein Vater an. „Und mein Unternehmen leidet auch darunter.“ „Also wenn du das Haus oder das Unternehmen verkaufen willst. Okay. Aber ich will hier in New Orleans bleiben.“, sagte ich, um meinen Standpunkt der Situation klarzustellen. „Nein. Nein. Wir wollen hier gar nichts verkaufen.“, meldete sich jetzt meine Mutter zum ersten Mal zu Wort. „Es ist halt so Schatz….“, sagte mein Vater, wurde jedoch von dem Klingeln an der Tür unterbrochen. „Ah da sind sie ja.“, sagten meine Eltern gleichzeitig. Was ich vollkommen nicht verstand. Beide waren aufgestanden und gingen zur Tür hin. Ich hörte jetzt viele Stimmen und fragte mich wer das war? Und was wollten meine Eltern mir eigentlich sagen? Was sollte das Ganze?

Ich ging also ins Wohnzimmer, da wo die ganzen Stimmen herkamen und sah eine, ich nehme an, Familie dort sitzen. Meine Eltern saßen auf der einen Couch die andere Familie auf der anderen. „Ach da ist ja unsere Schwiegertochter.“, sagte eine bildhübsche Frau. Sie hatte braune lange Haare die sie offen Trug. Ihr Outfit bestand aus einer schwarzen Hose und einem schönen rosaroten Top. Ihre blauen Augen funkelten mich nur so an. Schwiegertochter. Hahaha. Ja türlich. Einige enge Freunde meiner Eltern, die Söhne in meinem Alter hatten, machten oft solche bescheuerte Witze. Aber diese Familie hatte ich noch nicht kennenlernen dürfen. Was mich umso mehr überraschte das sie mich so begrüßte. „Hallo.“, sagte ich jetzt schüchtern, denn ich wusste überhaupt nicht wie ich mich verhalten sollte. „Ich bin Isabelle.“, sagte sie freundlich und lächelte mich an. Ein ebenfalls braun haariger Mann kam auf mich zu und umarmte mich. „Ich bin Joseph.“, sagte dieser. „Freut mich. Ich bin Evelyn.“, sagte ich unsicher. „Ja das wissen wir Schätzchen.“, sagte Isabelle und alle fingen an zu lachen, was mir irgendwie unangenehm war. Ein lautes und aggressives Klopfen nahm ich von der Eingangstür war, woraufhin meine Mutter sagte: „Evelyn Schätzchen, könntest du die Tür öffnen.“ „Ja.“, sagte ich nur und ging zu ihr. Ich öffnete sie und mir kam ein aggressiver Junge entgegen. „Was dauert das denn so lange.“, schrie dieser mich an, wobei ich zusammen zuckte, denn ich hatte diese Reaktion nicht erwartet. „T-Tut mir leid.“, sagte ich eingeschüchtert und schloss dann die Tür hinter ihm.

Wer war diese Familie? Und dieser Junge? Weshalb war er so aggressiv? Was sollte das ganze überhaupt?

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So das erste Kapitel von I belong to a soldier. Was meint ihr dazu? Was denkt ihr wer ist dieser Junge?

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