I have a Dream: The man with the mask

Ich stand noch in der Küche. Es war schon bereits nach null Uhr. Ich trocknete noch das letzte Geschirr ab und räumte es in die Schränke. Ich hing das Handtuch auf und nahm eine Schüssel und lief mit ihr in den Hausflur. Da waren zwei Türen und ein Treppengeländer, eine Treppe führte nach oben auf den Dachboden und das andere nach unten in das Erdgeschoss. Ich öffnete die eine Tür, mir kam Dunkelheit entgegen, ich stellte die Schüssel ab und schloss diese dann auch wieder. Dann ging ich durch die andere Tür und trat somit in ein Schlafzimmer. Meine Mutter lag in dem vorderen Doppelbett, in dem Doppelbett neben ihr lagen meine Geschwister, schon schlafend. „Er saß schon da und wartete auf ihn.“, sagte meine Mutter. „Wo saß er?“, fragte ich. „In dem Raum. Da neben der Küche, hinter der Tür. Er sitzt und wartet auf ihn.“, sagte sie nun. Ich schaute sie an und schluckte schwer. Jetzt erinnerte ich mich. Als ich die Schüssel abstellte, herrschte Dunkelheit, doch es war eine vage Gestalt zu erkennen. Ein dürrer Mann saß da, seine Haare ganz unordentlich, hangen sie ihm ins Gesicht, die Augen ganz groß und der Körper ganz dürr, als würde er Drogen nehmen. Ganz abgemagert. Er sah nicht gesund aus. Mir lief ein kalter Schauer den Rücken runter.

„Er empfängt immer junge Männer. Er verwöhnt sie und richtet sie dann schließlich zu.“, sagte meine Mutter müde. Ich schluckte wieder, ging auf das Bett zu und legte mich zu ihr. Ich lag mit dem Rücken zur Tür. Meine Mutter schaute ich genau in die Augen. Ich hörte Große und schwere Schritte und das rasseln einer Kette auf dem Holzboden. Die Schritte wurden immer lauter. „Schlaf mein Kind. Er darf nicht wissen das du wach bist.“, sagte sie und ich schloss meine Augen. Dabei schaute ich ganz wage nach. Sie hatte sie ebenfalls geschlossen. „Er kommt.“ flüsterte sie. Ich sah wie ein Mann mit einer Gasmaske um das Bett herum ging. Er ging zu dem Bett meiner Geschwister. Doch ich sah nicht was er tat. Dann drehte er sich um und ich sah seine Hände. Diese hatten keine Finger, er hatte an jeder Stelle wo eigentlich seine Finger hätten sein sollen Messer. Er legte nun den Kopf schräg und schaute auf meine Mutter und mich. Immer noch hatte ich die Augen leicht geschlossen. Ich spürte wie er die Klinge über mein Gesicht fahren ließ und dann wie diese Stelle plötzlich ganz warm wurde. Es roch nach Eisen. Es war Blut. Ich blutete. Dann sah ich wie er die Klinge über den Hals meiner Mutter fahren ließ und dann stach er zu.
Ab dem Moment bin ich aufgewacht, denn schlafen konnte ich nicht mehr.

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