The greatest Showman – Rezension

Seit einigen Wochen läuft der Film „The greatest Showman“ in den Kinos, in den Hauptrollen der Wolverine Star Hugh Jackman (49), der High School Musical Hottie Zack Efron (30), die unglaublich talentierte Michelle Williams (37) und die Schauspielerin, Sängerin und Tänzerin Zendaya (21). Viel versprechend hört sich der Film an, mit solch einer Reihe an talentierten Schauspielern. Allein die erste Szene im Film – verspricht das dieser Film ein knaller wird. Hüpfend und tanzend ist Hugh Jackman voll zu Gange, im Hintergrund mit Feuer, Elefanten, Artisten und Rhythmen. Alles klingt so versprechend, doch vielleicht ist es ja nur der erste Eindruck.

Der Film erzählt von P.T. Barnum, der einen berühmten Zirkus gründete mit den sogenannten „Freaks“. Die Leute die von der Gesellschaft verstoßen worden waren. Er brachte mit ihnen eine Show auf die Beine und zeigte somit auch Toleranz und Gleichberechtigung an alle Farben und Formen des Menschlichen.

Statt auf die Charaktere, wurde bei dem Film der Fokus auf die Show gelegt. Durch die ganzen Tanzeinlagen und Gesänge, wirkte alles so harmonisch und leicht, doch sobald diese verstummte, wurde einem vor allem auch klar, dass P.T. Barnum gespielt von Hugh Jackman in Wahrheit ein größenwahnsinniger war. Was der wahre P.T. Barnum nicht war, er war ein Showman, ein Geschäftsmann, der die grenzen zwischen Lüge und Wahrheit so verwischen konnte, dass es niemand bemerkte.

Die Musik angepasst an das Jahr 2018 und wirklich sehr untypisch für das 19. Jahrhundert. Deshalb passt es meiner Meinung nach nicht wirklich zusammen, denn nehmen wir Mal „She’s like the wind“ (Dirty Dancing) oder „You’re the one that I want“ (Grease) passten unglaublich sehr in die Zeit und man hatte das Gefühl das bei diesen Filmen einfach alles stimmte. Man fühlte sich wie auf einer Zeitreise in die Vergangenheit und gerade das ist doch das Ziel jedes Filmes. Den Zuschauer in eine andere Welt mitzunehmen. Genau das ist „The greatest Showman“ zum Teil gelungen, zwar gab es einige negative Aspekte. Aber die bunten Fassaden dieser Show ließen einen für eine kurze Zeit die Realität vergessen.

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