[Blogroman] Aus Hass wird Liebe #9

Am nächsten Tag musste ich wieder einmal mit dem Bus zur Schule fahren. Was mich mega ankotze. Denn der Bus kam wiedereinmal zu spät, es war viel zu heiß in dem Bus und gleich würde ich wohl auf die tollste Person der Welt stoßen- *hust*hust*nicht. 
Denn Nathan lehnte an der Wand neben der Tür von der Klasse und baggerte wiedereinmal die Bitches an. Ich verdrehte die Augen. Typisch. Ich ging rein und hörte wie jemand meinen Namen ruft. Diese Stimme werde ich jetzt ganz einfach ignorieren. Ich setzte mich auf den Platz in der hintersten Reihe und holte meine Sachen raus. Gerade als Nathan vor mir stand und mich ausfragen wollte, sagte der Lehrer: „Mr Hale wollen sie den ganzen Unterricht im stehen verbringen oder setzten sie sich jetzt auch.“ Nathan sagte nichts und setze sich. 

Der Unterricht zog sich in die Länge und ich konnte es nicht mehr erwarten, bis wir Pause hatten, denn dann könnte ich wieder nach Hause. Carlos sollte mich abholen kommen. 
Es klingelte und ich sprang auf packte meine Sachen zusammen und lief aus dem Raum. „Hey Martin.“, schrie Nathan. Ich ignorierte ihn. „Martin verdammt noch mal bleib stehen.“, schrie er wutentbrannt. Ich lief jedoch weiter. Plötzlich wurde ich umgedreht und an einen Spind gedrückt. „Ich hab gesagt du sollst stehen bleiben.“, sagte er unter zusammen gerissenen Zähnen. „Ich muss gar nichts.“, sagte ich und schubste ihn mit einem kräftigen Schubser zurück. Dabei ging ich weiter. „Martin jetzt warte doch mal! “ „Nein.“, sagte ich stur. Als wir dann endlich draußen waren, dachte ich ich wäre ihn los. Doch falsch gedacht. „Martin. Bleib stehen verdammt.“, schrie er. „Hau ab Hale.“, gab ich genervt zurück. „Ignorierst du mich?“, schrie er. „Ja das versuche ich gerade.“, sagte ich scharf. Er packte mich am Handgelenk und drehte mich zu ihm um. Ich riß im mein Handgelenk aus der Hand. „Fass mich nicht an.“, knurrte ich. „Schon gut.“, sagte er und nahm die Hände abwehrend hoch. „Sag mal schlägt dein Vater die öfters?“, sagte er. Was fällt ihm ein? Sich da einzumischen. „Das geht dich nen Dreck an Hale.“, knurrte ich und drehte mich um in das Auto von Carlos einzusteigen. „Das war doch bloß ne Frage.“, schrie er. „Das geht dich nichts an.“, schrie ich ihn aus dem geöffneten Autofenster an.

„Schnell weg hier ich hab kein Bock auf den da.“, sagte ich zu Carlos. Der dann mit quietschenden Reifen los fuhr.
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Was meint ihr zu dem Kapitel? 😮

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[Blogroman] Aus Hass wird Liebe #4

Als ich heute morgen aufwachte war es ruhig. Zu ruhig meiner Meinung nach. Mein Vater hätte um diese Uhrzeit eigentlich schon wach sein müssen und Randale machen. Naja auch egal. Ich stand auf und lief ins Badezimmer. Putze mir die Zähne. Flechtete mir die Haare und zog mir meine graue Jogginghose an. Ich schmieß meine Sachen die ich fürs Training brauchte in die große schwarze Tasche, zog mir meinen Hoodie über und kletterte wie jeden morgen auch aus meinem Balkon. Samstag und Sonntag versuchte ich so wenig wie möglich zu Hause zu sein.

Ich steckte mir meine Köpfhörer in die Ohren und lief jetzt erst mal zu der Trainigshalle. Als ich das große und auch schon heruntergekommene Gebäude sah freute ich mich schon. Ich ging auf die kleine Gruppe zu die sich dort vor dem Eingang versammelt hat und machte die große schwere Tür auf. Die kleinen stürmten rein und konfrontierten mich mit Fragen. Ich stellte meine Tasche ab und schloß meinen IPod an die Musikanlage. Ich drehte die Musik voll auf. Denn Bass auf höchste Stufe, machte es am meisten spaß. Ich stellte mich vor die Gruppe und zeigte den kleinen ein paar Schritte zum aufwärmen, die sie nach tanzen sollten. Danach brachte ich ihnen meine neue Choreo bei. Ja. In meiner Freizeit brachte ich kleinen Kindern so in dem alter von 7-14 oder auch noch größeren das tanzen bei. Ich tat es gerne, denn ich selber tanzte seit 12 Jahren schon.

Zwei Stunden vergingen und das Tanztrainig beendete ich. Ich  mich bei ihnen und wünschte ihnen noch eine schöne Woche. Ich packte meine Sachen zusammen, schloß die Halle ab und machte mich auf denn Weg zur Bushaltestelle. Der Bus kam heute mal überpünktlich und ich stieg ein. Ich setzte mich ganz hinten in den fünfer und lehnte den Kopf zurück. Ich schloss die Augen und genoss meine Musik. An der Endstation stieg ich dann aus. Ich ging auf eine alte Fabrik zu. Das war unser Treffpunkt. Also das meiner Clique. Ich begrüßte alle und genoss es einfach mal mit den besties abzuhängen. Ich hab es vermisst. All dieser Stress mit meinem Vater machte mir zu schaffen. Ich konnt all meine Probleme mit diesen Idis einfach vergessen und ich selbst sein. So wie ich wirklich bin und nicht so wie ich immer vorgebe zu sein.

„Oh mein Gott du kannst dir nicht vorstellen was mir heute passiert ist.“, sagte ich aufgeregt und schaute Carlos in die Augen. Carlos war ein guter Freund von mir, denn ich schon seit zehn Jahren kenne. Steven und Lukas kenne ich ebenfalls so lange. Während Steven und Lukas am zocken waren konnte ich mich mit Carlos unterhalten. „Was denn?“, fragte er genauso aufgeregt wie ich. „Dieser eine… Nathan. Denn kennst du ja.“, sagte ich. „Jaaa.“, sagte er und schaute verwirrt. „Ich muss mit ihm ein ganzes Jahr lang ein Projekt zusammen machen.“ „Ouh.“, sagte er. „Und dazu muss ich ihn auch noch zu meinen Ausserschulieschenakktivitäten teilnehmen lassen. Das ganze heißt „Das Gute im anderen sehen.“ Bahhh.“, sagte ich. „Ouh.“, sagte er wieder. „Aber ich denke das wird bestimmt nicht so schlimm.“ „Oh doch das wird es. Er ist der größte Idiot denn es gibt.“, sagte ich. „Na dann viel Spaß.“, rief Lukas belustigt, wobei ich nur die Augen verdrehte.

[Blogroman] Aus Hass wird Liebe #3

2015-11-08 21.20.38

Als wir dann vor der Tür der Direktorin standen, klopfe ich kurz. Und hörte dann ein lautes „Herein“. Woraufhin wir eintraten. „Ah Ms Martin und Mr Hale. Ich nehme an sie haben sich wieder einmal im Unterricht gestritten.“, sagte sie und lächelte uns allwissend an. „Ja.“, murmelte ich. Und ein „Irgendwie schon.“ war von Nathan zu hören. „Kinder wie soll es bloß mit euch weiter gehen?“ „Ich kann nichts dafür das sie mir das Lineal in die Eier gehauen hat.“, schrie er. „Ich hab doch gesagt das das nicht mit Absicht war. Und außerdem kann ich ja nichts für wenn du Dumpfbacke dort stehst.“ „Kinder es reicht!“, sagte die Schuldirektorin und schaute uns ernst an. Sofort verstummten wir beide. „Warum müsst ihr euch immer streiten?!“ „Weil der da ein Idiot ist.“, sagte ich und zeigte auf ihn. „Und sie ne blöde Kuh.“, sagte Nathan. Ich schaute ihn mit zusammengezogenen Augen an. Was er mir nach tat. „Sag das nochmal Hale.“, schrie ich. „Du.Bist.Ne.Blöde.Kuh.“, brachte er unter zusammen gebissenen Zähenen hervor.
In mir kochte es. Meine Wut wartete nur darauf aus mir raus zu sprudeln. Ich holte aus und schlug ihm gegen den Arm. „Aua.“, sagte er und rieb sich die Stelle. „Ihr zwei. Ihr werdet heute die Turnhalle nach der Schule aufräumen.“, sagte die Derektorin. „WAAAS!“, sagten wir beide gleichzeitig. „Nicht ihr ernst.“ „Oh doch das ist mein Ernst.“, sagte sie. „Oder nein. Ich hab eine bessere Idee.“ „Puh.“, machten wir beide als die Derektorin den Satz sagte. „Es gibt da ein Projekt, welches wir bald austesten wollen. Doch wir wissen nicht ob das so sinnvoll ist. Deshalb werdet ihr zwei die ersten sein die das machen werden. Also das Projekt heißt: Denn anderen verstehen und gute Dinge in ihm sehen. Man muss sehr viel Zeit mit einander verbringen. Ihr müsst zum Beispiel euren Partner mit zu euren Außerschulischen Aktivitäten mitnehmen.“ „Das ist doch-„, fing ich an. Doch wurde von Nathan unterbrochen. „- nicht ihr Ernst!!!“, sagte er ungläubisch mit großen Augen. „Doch das ist es.“ „Was ist wenn wir das nicht machen?“, fragte er. „Dann werdet ihr beide einen Schulverweiß bekommen und dazu noch in Politik, Deutsch und Sozialkundeunterricht eine 6 bekommen.“, sagte sie streng. Nein das kann ich mir nicht leisten. „Wie lange sollen wir das machen?“, hackte ich nach. „Ein Jahr.“ Ich nickte. „Also macht ihr es.“, stellte sie fest. „Ja.“, sagte ich. „Schließlich bleibt uns nichts anderes übrig.“, fuhr er fort. „Okay. Hier sind einige Prospekte. Darin steht was ihr genau machen sollt.“, sagte sie und reichte sie uns.
Ganz ehrlich ich war sauer. Ich hatte kein Bock diesen Idioten zu meinen Außerschulischen Aktivitäten mitzunehmen. Als wir dann aufstanden und uns zum gehen wenden wollten hielt uns die DirektorIn nich einmal auf. „Könntet ihr möglicherweiße ein paar Bücher noch in die Bücherei bringen und einsortieren?“ „Ja okay.“, sagten wir beide gleichzeitig. „Welche Bücher denn?“, fragte jetzt Nathan . „Die dort.“, sagte sie und zeigte auf einen Tisch mit sehr vielen Büchern. Beide standen wir auf. Nathan gab mir einen kleinen Stapel Bücher, denn ich ihm am liebsten über denn Kopf gezogen hätte. Ich konnte ihn bis auf den Tod nicht ausstehen. Und jetzt muss ich noch mit dem Pfollpfosten dieses Projekt machen. Aber ich kann mir keine Sechsen auf dem Zeugnis leisten, da hab ich sonst meinen Abschluss nicht. Der Pfollpfosten also nahm dann den Rest der Bücher. Wir verabschiedeten uns bei unserer DirektorIn und gingen dann in Richtung Bücherrei. Immer wieder viel mir auf das obwohl Nathan volle Hände hatte mir trotzdem die Tür aufhielt.
In der Bücherrei sortierten wir die Bücher ein und machten uns auf den Weg nach Hause. Ich jedenfalls. Als ich dann zu Hause ankam laß ich mir die Prospekte durch und oh man das wird noch ein langes Jahr.

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Was meint ihr dazu?

[Blogroman] Aus Hass wird Liebe #2

2015-11-08 21.18.01

 

Mit schnellen Schritten ging ich in das Gebäude. Ich ging in den Physik Raum und setzte mich dort auf einen Stuhl in der vorletzten Reihe. Lauren, meine Freundin war auch schon da. Ihre langen modelbeine hatte sie übereinander geschlagen und schaute mich mit ihren grünen Augen fragend an. „Nathan?“, fragte sie. „In der Tat.“, sagte ich unter zusammengebissenen Zähnen und ließ mich neben ihr auf den Stuhl fallen. „Wie war dein Wochenende?“, fragte sie mich. „So wie immer.“, sagte ich und rollte mit den Augen. „Dad hatte wieder einer seiner berühmten Wutanfälle.“, sagte ich etwas leiser. „Lexi.“, sagte sie geschockt und schaute mich mit großen Augen an. Ich hielt meinen Blick gesenkt. „Du musst zur Polizei gehen. Das kann so nicht weiter gehen.“ „Ich weiß das ich zur Polizei muss, aber ich kann es nicht tun. Das ist mein Vater Lauren. Ich kann ihn nicht anzeigen und schon gar nicht allein lassen. Er braucht mich.“ „Ja vielleicht als Boxsack.“, sagte sie und verschrenkte die Arme vor der Brust und schaute mich ernst an.

Weiterlesen „[Blogroman] Aus Hass wird Liebe #2“

[Blogroman] Aus Hass wird Liebe #1

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Hallöchen meine Lieben, das ist eine neue Gesichte die ich zur Zeit schreibe. Was mient ihr dazu? Viel Spaß beim lesen 😀

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Heute morgen machte ich die Augen auf und hatte jetzt schon kein Bock. Das wird heute ein Scheiß Tag schwirrte es mir durch den Kopf. Ich quälte mich wie jeden Morgen aus meinem knarschndem Bett. Welches mein Vater übrigens schon seit Wochen versprochen hatte zu reparieren. Auf ihn ist auch kein verlass. Der hat sich das Hirn sowieso weg gesoffen. Jap da hast du Recht Innere Stimme.

Weiterlesen „[Blogroman] Aus Hass wird Liebe #1“

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