[Blogroman] I belong to a Soldier #2

Es herrschte eine sehr unangenehme und angespannte Atmosphäre im Wohnzimmer. Ich saß auf der Couch neben meiner Mutter. Dieser Junge saß gegenüber mir.

„Also….“, fing Isabelle an. „Wann wollt ihr denn zu uns kommen?“, fragte Joseph und lächelte verschmitzt. „Nun wir haben die Tickets bereits. Der Flug würde dann morgen um 9:00 Uhr stattfinden.“, sagte mein Vater, der neben meiner Mutter saß. „Wohin geht es denn?“, fragte ich jetzt gespannt. „Nach Kalifornien.“, antwortete meine Mutter auf meine Frage. „Keine Sorge. In Kalifornien, gibt es super Hochzeitsplaner. Die haben schon die perfekte Hochzeit organisiert.“, sagte Isabelle und lächelte mich sehr freundlich an. „Verzeihung, aber ich verstehe nicht ganz. Welche Hochzeit bitte?“, fragte ich verwirrt und schaute meine Eltern, ebenso wie die Eltern des Jungen an. „Ja, was das angeht wollten wir dir es schon vorhin erzählen….“, fing mein Vater an. „Du wirst denn wundervollen Adam, hier, heiraten.“, führte meine Mutter fort und zeigte mit ihrer Hand auf den Jungen, der also Adam hieß, wie ich gerade erfahren habe. „Hahahahah.“, fing ich an zu lachen, doch bemerkte das irgendwie niemand anders lachte. „Das ist doch ein Scherz.“, sagte ich jetzt unsicher und schaute meine Eltern verzweifelt und bittend an. Hoffentlich war das bloß ein Scherz. „Das ist kein Scherz.“, sagte meine Mutter ernst. Unglaubwürdig und mit offenem Mund schaute ich sie an. „Nein.“, sagte ich zu ihr. „Das glaub ich dir nicht.“ „Doch Schatz das ist die Wahrheit.“, mischte sich jetzt mein Vater ein. „Das-Das-Das glaub ich euch nicht.“, sagte ich und schüttelte den Kopf. Dabei ließ ich meinen Blick zu Isabelle und Joseph wandern, die lächelnd nickten. Adam hingegen interessierte das nicht besonders viel, denn er tippte auf seinem Handy herum. „Ihr macht doch Scherze.“, sagte ich und schüttelte den Kopf, denn ich bin mir sicher das meine Eltern nur einen Scherz machen. „Boah. Hörst du jetzt mal auf rum zu heulen! Du heiratest mich und jetzt halt bloß die Fresse.“, schrie Adam mich an. In mir sammelte sich die Wut und die Trauer an. „Wie sprichst du eigentlich mit mir. Was denkst du wer du bist.“, schrie ich zurück und war wütender denn je. „Ich bin Adam White. Ein Millionär und ehemaliger Soldat. Ich habe mehr in meinem Leben erreicht als du je erreichen wirst.“, schrie er arrogant. Erst jetzt fielen mir einige Narben auf. Die an seiner Augenbraue zum Beispiel oder die an seinem Hals. Doch eins wunderte mich. Seine Eltern, unternahmen rein gar nichts. Sie sagten nichts dazu, dass mich Adam so anschrie. Meine wären schon längst ausgerastet, doch auch sie waren ruhig. „Du hast trotzdem nicht das recht mit mir so zu sprechen.“, schrie ich und stand auf. Ich lief die Treppe hoch und dann in mein Zimmer. Ich konnte es nicht fassen. Zwangsheirat!? Hatten meine Eltern einen komplett Schaden oder was ging mit denen Falsch!? Ich hätte nie gedacht das sie so weit gehen würden. Das verletzte mich zu tiefst. Vor allem saßen sie da und erzählten das alles, als wäre es nichts. Als wäre es das normalste auf der Welt, dass man einen wild fremden Menschen einfach so heiratet. Haben die irgendwas genommen? Sie können doch nicht von mir verlangen, dass ich einfach jemand wild fremdes heirate.

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Was meint ihr zu dem Kapitel? 😮

[Blogroman] I belong to a Soldier #1 


Es war Freitag. Wieder einmal kam ich um 18:00 Uhr aus der Bücherei nach Hause gekrochen. Ich öffnete die Tür und mir kam dieser wunderbare Duft von Chili con Cane entgegen. Die Tür schloss ich hinter mir und schmiss meine Schlüssel auf die Kommode. Ich zog meine Schuhe aus, die ich in den weißen Schuhschrank stellte und zog auch meine schwarze Jacke aus.
Ich ging in die Küche wo meine Mutter das leckere Essen zubereitet und begrüßte sie mit einem Kuss auf die Wange. „Das riecht aber gut.“, sagte ich und lächelte. „Kannst du schon mal denn Tisch decken?“, sagte meine Mutter. „Natürlich.“, sagte ich und holte das Besteck, sowie die Teller aus dem Küchenschrank. Ich platzierte die Teller und das Besteck auf dem Tisch. „Ist Max schon da?“, fragte ich meine Mutter nach meinem Bruder. „Ja. Er ist auf seinem Zimmer.“, sagte sie. „Kannst du ihm Bescheid geben, dass das essen fertig ist?“ „Klar.“, sagte ich kurz und knapp.

Sofort machte ich mich auf den Weg. Ich lief die Eichentreppe hoch und den langen Flur entlang. Dann klopfte ich an seine Tür und hörte nur ein lautes „Ja!“ „Max das Essen ist fertig.“, sagte ich und wartete bis er mir erlaubt in sein Zimmer einzutreten. „Sag Mutter das ich nicht mit esse.“, schrie er wütend. Was ich so hin nahm. Warum war er so wütend? Ich meine ich hab doch gar nichts gemacht und warum will er nicht mit essen? Sonst ist er immer der erste der in der Küche erscheint, sobald es gut riecht. Mit den vielen Fragen im Kopf ging ich wieder runter in die Küche und sagte meiner Mutter, dass Max nicht mit essen will. Dad saß, ebenfalls schon am Tisch wie meine Mom. Ich setzte mich zu ihnen und nahm mir etwas von dem Chili.

Als ich gerade mein Chili verschlang hörte ich meinen Vater. „Evelyn. Wir müssen reden.“ „Was gibt’s.“, sagte ich und aß weiter, hörte ihm jedoch zu. „Wir, also deine Mutter und ich…..Wir…eh…haben….“, stotterte mein Vater. „Evelyn! Kannst du bitte erst mal aufhören zu essen. Wir müssen über was sehr wichtiges mit dir sprechen.“, schrie mein Vater jetzt. „Okay.“, sagte ich und legte meine Gabel zur Seite. „Also du weißt ja, dass wir im Moment Finanziell nicht gerade in den besten Zuständen sind.“, fing mein Vater an. „Und mein Unternehmen leidet auch darunter.“ „Also wenn du das Haus oder das Unternehmen verkaufen willst. Okay. Aber ich will hier in New Orleans bleiben.“, sagte ich, um meinen Standpunkt der Situation klarzustellen. „Nein. Nein. Wir wollen hier gar nichts verkaufen.“, meldete sich jetzt meine Mutter zum ersten Mal zu Wort. „Es ist halt so Schatz….“, sagte mein Vater, wurde jedoch von dem Klingeln an der Tür unterbrochen. „Ah da sind sie ja.“, sagten meine Eltern gleichzeitig. Was ich vollkommen nicht verstand. Beide waren aufgestanden und gingen zur Tür hin. Ich hörte jetzt viele Stimmen und fragte mich wer das war? Und was wollten meine Eltern mir eigentlich sagen? Was sollte das Ganze?

Ich ging also ins Wohnzimmer, da wo die ganzen Stimmen herkamen und sah eine, ich nehme an, Familie dort sitzen. Meine Eltern saßen auf der einen Couch die andere Familie auf der anderen. „Ach da ist ja unsere Schwiegertochter.“, sagte eine bildhübsche Frau. Sie hatte braune lange Haare die sie offen Trug. Ihr Outfit bestand aus einer schwarzen Hose und einem schönen rosaroten Top. Ihre blauen Augen funkelten mich nur so an. Schwiegertochter. Hahaha. Ja türlich. Einige enge Freunde meiner Eltern, die Söhne in meinem Alter hatten, machten oft solche bescheuerte Witze. Aber diese Familie hatte ich noch nicht kennenlernen dürfen. Was mich umso mehr überraschte das sie mich so begrüßte. „Hallo.“, sagte ich jetzt schüchtern, denn ich wusste überhaupt nicht wie ich mich verhalten sollte. „Ich bin Isabelle.“, sagte sie freundlich und lächelte mich an. Ein ebenfalls braun haariger Mann kam auf mich zu und umarmte mich. „Ich bin Joseph.“, sagte dieser. „Freut mich. Ich bin Evelyn.“, sagte ich unsicher. „Ja das wissen wir Schätzchen.“, sagte Isabelle und alle fingen an zu lachen, was mir irgendwie unangenehm war. Ein lautes und aggressives Klopfen nahm ich von der Eingangstür war, woraufhin meine Mutter sagte: „Evelyn Schätzchen, könntest du die Tür öffnen.“ „Ja.“, sagte ich nur und ging zu ihr. Ich öffnete sie und mir kam ein aggressiver Junge entgegen. „Was dauert das denn so lange.“, schrie dieser mich an, wobei ich zusammen zuckte, denn ich hatte diese Reaktion nicht erwartet. „T-Tut mir leid.“, sagte ich eingeschüchtert und schloss dann die Tür hinter ihm.

Wer war diese Familie? Und dieser Junge? Weshalb war er so aggressiv? Was sollte das ganze überhaupt?

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So das erste Kapitel von I belong to a soldier. Was meint ihr dazu? Was denkt ihr wer ist dieser Junge?

[Blogroman] Aus Hass wird Liebe #9

Am nächsten Tag musste ich wieder einmal mit dem Bus zur Schule fahren. Was mich mega ankotze. Denn der Bus kam wiedereinmal zu spät, es war viel zu heiß in dem Bus und gleich würde ich wohl auf die tollste Person der Welt stoßen- *hust*hust*nicht. 
Denn Nathan lehnte an der Wand neben der Tür von der Klasse und baggerte wiedereinmal die Bitches an. Ich verdrehte die Augen. Typisch. Ich ging rein und hörte wie jemand meinen Namen ruft. Diese Stimme werde ich jetzt ganz einfach ignorieren. Ich setzte mich auf den Platz in der hintersten Reihe und holte meine Sachen raus. Gerade als Nathan vor mir stand und mich ausfragen wollte, sagte der Lehrer: „Mr Hale wollen sie den ganzen Unterricht im stehen verbringen oder setzten sie sich jetzt auch.“ Nathan sagte nichts und setze sich. 

Der Unterricht zog sich in die Länge und ich konnte es nicht mehr erwarten, bis wir Pause hatten, denn dann könnte ich wieder nach Hause. Carlos sollte mich abholen kommen. 
Es klingelte und ich sprang auf packte meine Sachen zusammen und lief aus dem Raum. „Hey Martin.“, schrie Nathan. Ich ignorierte ihn. „Martin verdammt noch mal bleib stehen.“, schrie er wutentbrannt. Ich lief jedoch weiter. Plötzlich wurde ich umgedreht und an einen Spind gedrückt. „Ich hab gesagt du sollst stehen bleiben.“, sagte er unter zusammen gerissenen Zähnen. „Ich muss gar nichts.“, sagte ich und schubste ihn mit einem kräftigen Schubser zurück. Dabei ging ich weiter. „Martin jetzt warte doch mal! “ „Nein.“, sagte ich stur. Als wir dann endlich draußen waren, dachte ich ich wäre ihn los. Doch falsch gedacht. „Martin. Bleib stehen verdammt.“, schrie er. „Hau ab Hale.“, gab ich genervt zurück. „Ignorierst du mich?“, schrie er. „Ja das versuche ich gerade.“, sagte ich scharf. Er packte mich am Handgelenk und drehte mich zu ihm um. Ich riß im mein Handgelenk aus der Hand. „Fass mich nicht an.“, knurrte ich. „Schon gut.“, sagte er und nahm die Hände abwehrend hoch. „Sag mal schlägt dein Vater die öfters?“, sagte er. Was fällt ihm ein? Sich da einzumischen. „Das geht dich nen Dreck an Hale.“, knurrte ich und drehte mich um in das Auto von Carlos einzusteigen. „Das war doch bloß ne Frage.“, schrie er. „Das geht dich nichts an.“, schrie ich ihn aus dem geöffneten Autofenster an.

„Schnell weg hier ich hab kein Bock auf den da.“, sagte ich zu Carlos. Der dann mit quietschenden Reifen los fuhr.
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Was meint ihr zu dem Kapitel? 😮

[Blogroman] Aus Hass wird Liebe #7

„Eine Kugel Vanille Bitte.“, sagte ich zu der Frau die hinter dem Tresen stand. „1,50€“, sagte sie. Ich hatte mein Portmonee geöffnet und suchte nach den Münzen. Dabei sah ich aus dem Augen Winkel wie Nathan sein Portmonee gezückt hatte und der Frau Geld gab. „Ich bezahl schon.“, sagte er. „Brauchst du nicht.“, sagte ich. „Hab ich aber schon.“, sagte er und grinste. „Danke.“, sagte ich. Mir hatte noch nie ein Junge was ausgegeben. „Kein Ding.“, sagte er und kratzte sich nervös am Hinterkopf. War etwa Nathan Hale nervös? DER Nathan Hale. Hahaha oh gott dieser Anblick war göttlich.
Wir gingen aus der Eisdiele und liefen den Weg unter den Kirschblüten her. Es war ein langer Weg und dieser war links und rechts vom Pfad mit Kirschblütenbäumen geschmückt. Diese blühen und es ist einfach traumhaft schön. Ich liebte es hier lang zu laufen. „Ich liebe diesen Weg.“, sagte ich leise und betrachtete die Schönheit.
Nathan’s Sicht:

Wir gingen den Kirschblüten Pfad entlang. Dabei beobachtete ich Lexi unauffällig. Ich sah wie ihre Augen funkelten und sie die Kirschblüten betrachtete. Was sollte das gerade eben in der Eisdiele?! Bin ich total über geschnappt?! Warum zum Teufel habe ich das gemacht? Ich wollte doch irgendwie nur nett sein. Wir streiten immer so viel und oft und es ist einfach scheiße.

Mein Blick wanderte zu Lexi. Ihre Augen strahlen so und ihre Wangen sind leicht rosa. Ihre Haare fallen ihr über ihre Brust. Ihr lachen. Wunderschön. Warte. Was? Wunderschönes Lachen? Was soll das?! Was redest du da bitte! Du hasst Lexi Martin. Und Lexi Martin hasst Nathan Hale. Basta. Das bleibt so. Und nichts hier mit wunderschön und strahlenden Augen.
Lexi’s Sicht:

Ich genoss es. Plötzlich sah ich meinen Vater und mich überkam die Angst. „Lexi. Da ist dein Vater.“, sagte Lauren geschockt. „I-Ich weiß.“, sagte ich und ballte meine Hände zur Faust. Mit großen Augen schaute sie mich an. Mein Vater kam mit großen und hastigen Schritten auf mich zu. „Wo warst du? Du kleine Hure.“, schrie mich mein Vater vor den anderen an und nahm mich hart am Arm. Er zog mich hinter sich her. „Ich war in der Bücherei und hab gelernt.“, sagte ich leise. Wir waren mittlerweile von den andern weg. Sie gingen hinten und wir gute 100 Meter vorne.

Plötzlich schlug er mir ins Gesicht und ich sank zu Boden. Dann verpasste er mir einen Tritt in die Rippen und ging. „Wag es ja nicht noch einmal mich an zu lügen.“, schrie er als er mit schnellen Schritten weg ging. Die andern kamen angelaufen. „Oh Gott Lex ist alles in Ordnung?“, fragte mich meine beste Freundin und nahm mich in den Arm. „Ich bring ihn um!“, schrie Nathan und wollte los stürmen. „Nein. Das ist ihr Vater gewesen.“, sagte Lauren und Daniel konnte Nathan noch zurück halten. „Er hat nicht das Recht sie zu schlagen.“, schrie er immer noch wütend. „Ist doch egal.“, sagte ich leise. „Nein! Ist es nicht Lexi.“, schrie er immer noch wütend. „Doch.“, sagte ich und wischte mir die Tränen weg. Ich versuchte auf zustehen und scheiterte, denn meine Knie gaben nach. Plötzlich geschah etwas wovon ich nie gedacht hatte das es geschieht……
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[Blogroman] Aus Hass wird Liebe #6

Lauren und ich saßen auf zwei Sofen. In der Bibliothek. Ich hatte mir meine Notizen zum gefüllten Tausendsten mal durch gelesen und verstehe diese blöde Replikation der DNA immer noch nicht. Jemand ließ sich auf das Sofa neben mir fallen. Ich hebte meinen Blick und sah den grinsenden Nathan. Arsch Gesicht. Ich hasse ihn einfach. Egal was er macht. Er ist und bleibt der öde Nathan Hale.

„Naaa.“, sagte er und grinste mich über beide Ohren an. „Was na! Siehst du nicht das wir hier lernen.“, sagte ich bissig und konzentrierte mich wieder auf meine Sachen. „Glaubst du ich mach das gerne.“, sagte er wütend. „Ich hab genauso wenig bock wie du Martin.“, sagte er stinkig und ließ sich in das Polster der Rückenlehne fallen. Ich schaute jetzt auf. Sein Blick war auf sein Handy gerichtet und sein Kopf war auf seiner rechten Hand abgestützt. Ich schaute zu Lauren, die sich mit Daniel, Nathan’s Kumpel unterhielt. Ich hatte ihr von dem Projekt mit Nathan erzählt und sie meinte nur, dass das ein echt tolles Projekt wäre, woraufhin ich ihr den Vogel zeigte. Kein Projekt mit Nathan Hale ist toll.
„Was lernst du da überhaupt die ganze Zeit?“, sagte Nathan und riss mir den Zettel aus der Hand. „Replikation der DNA.“, laß er laut vor. „Checkst du das?“, fragte er und schaute mich mit diesen schönen blauen Augen an. Warte stop. Was redest du daaaaa!!!!!!!!!! Das ist NATHAN! Arschloch hoch Tausend. Da ist nichts mit schönen Augen! „Ich schaff  das schon zu verstehen.“, sagte ich und wollte ihm den Zettel aus der Hand nehmen, den er jedoch hoch hielt. „Schau das ist ganz einfach.“, sagte er und setzte sich jetzt auf. Was ich ihm komischerweise nach tat. „Hier die DNA spaltet sich und sieht dann wie ein Reißverschluss aus. Die Organischen Basen Adenin, Thymin, Guanin und Cytosin setzten sich dann jeweils an der dazugehörigen Seite ab. Denn wie du sehen kannst haben diese verschiedene Formen. Nur Thymin passt mit Adenin zusammen, weil sie beide ein Dreieck haben. Und nur Guanin und Cytosin passen zusammen, weil sie beide Rund sind.“, erklärte er und schaute mich am Ende dann an. „Verstanden?“, fragte er dann nach. „Mhm….“, machte ich nur und nickte. Diese Seite. Die kannte ich nicht von ihm. Sie war mir fremd. Irgendwie gefiel sie mir. Kein Ahnung warum. Trotzdem ist er ein Arsch.  
„Hey! Habt ihr Bock auf Eis?“, fragte jetzt Daniel laut. Woraufhin wir von allen in der Bibliothek einen strengen Blick bekamen. „Also ich auf jeeeden.“, sagte Nathan genauso laut wie Daniel und lachte. „Was ist mit euch Ladies?“, fragte jetzt Daniel. „Warum nicht.“, sagte Lauren. „Bin dabei.“, sagte ich kurz und kanpp. Ich packte, genauso wie die anderen, meine Sachen zusammen und dann gingen wir.   
Als wir auf dem Weg zur Eisdiele waren, brüllten die zwei Idioten die ganze Zeit, sodass wir von Passanten dumm angeguckt wurden. „Könnt ihr mal aufhören so zu brüllen!“, sagte ich. „Da bekommt man ja Hörsturz.“ „Neee. Das wär ja langweilig.“, sagte Nathan und grinste bescheuert. Am liebsten hätte ich ihm dieses Grinsen aus seiner hessligen Visage geprügelt.   
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Na was meint ihr dazu? Wie findet ihr es?

[Blogroman] Aus Hass wird Liebe #4

Als ich heute morgen aufwachte war es ruhig. Zu ruhig meiner Meinung nach. Mein Vater hätte um diese Uhrzeit eigentlich schon wach sein müssen und Randale machen. Naja auch egal. Ich stand auf und lief ins Badezimmer. Putze mir die Zähne. Flechtete mir die Haare und zog mir meine graue Jogginghose an. Ich schmieß meine Sachen die ich fürs Training brauchte in die große schwarze Tasche, zog mir meinen Hoodie über und kletterte wie jeden morgen auch aus meinem Balkon. Samstag und Sonntag versuchte ich so wenig wie möglich zu Hause zu sein.

Ich steckte mir meine Köpfhörer in die Ohren und lief jetzt erst mal zu der Trainigshalle. Als ich das große und auch schon heruntergekommene Gebäude sah freute ich mich schon. Ich ging auf die kleine Gruppe zu die sich dort vor dem Eingang versammelt hat und machte die große schwere Tür auf. Die kleinen stürmten rein und konfrontierten mich mit Fragen. Ich stellte meine Tasche ab und schloß meinen IPod an die Musikanlage. Ich drehte die Musik voll auf. Denn Bass auf höchste Stufe, machte es am meisten spaß. Ich stellte mich vor die Gruppe und zeigte den kleinen ein paar Schritte zum aufwärmen, die sie nach tanzen sollten. Danach brachte ich ihnen meine neue Choreo bei. Ja. In meiner Freizeit brachte ich kleinen Kindern so in dem alter von 7-14 oder auch noch größeren das tanzen bei. Ich tat es gerne, denn ich selber tanzte seit 12 Jahren schon.

Zwei Stunden vergingen und das Tanztrainig beendete ich. Ich  mich bei ihnen und wünschte ihnen noch eine schöne Woche. Ich packte meine Sachen zusammen, schloß die Halle ab und machte mich auf denn Weg zur Bushaltestelle. Der Bus kam heute mal überpünktlich und ich stieg ein. Ich setzte mich ganz hinten in den fünfer und lehnte den Kopf zurück. Ich schloss die Augen und genoss meine Musik. An der Endstation stieg ich dann aus. Ich ging auf eine alte Fabrik zu. Das war unser Treffpunkt. Also das meiner Clique. Ich begrüßte alle und genoss es einfach mal mit den besties abzuhängen. Ich hab es vermisst. All dieser Stress mit meinem Vater machte mir zu schaffen. Ich konnt all meine Probleme mit diesen Idis einfach vergessen und ich selbst sein. So wie ich wirklich bin und nicht so wie ich immer vorgebe zu sein.

„Oh mein Gott du kannst dir nicht vorstellen was mir heute passiert ist.“, sagte ich aufgeregt und schaute Carlos in die Augen. Carlos war ein guter Freund von mir, denn ich schon seit zehn Jahren kenne. Steven und Lukas kenne ich ebenfalls so lange. Während Steven und Lukas am zocken waren konnte ich mich mit Carlos unterhalten. „Was denn?“, fragte er genauso aufgeregt wie ich. „Dieser eine… Nathan. Denn kennst du ja.“, sagte ich. „Jaaa.“, sagte er und schaute verwirrt. „Ich muss mit ihm ein ganzes Jahr lang ein Projekt zusammen machen.“ „Ouh.“, sagte er. „Und dazu muss ich ihn auch noch zu meinen Ausserschulieschenakktivitäten teilnehmen lassen. Das ganze heißt „Das Gute im anderen sehen.“ Bahhh.“, sagte ich. „Ouh.“, sagte er wieder. „Aber ich denke das wird bestimmt nicht so schlimm.“ „Oh doch das wird es. Er ist der größte Idiot denn es gibt.“, sagte ich. „Na dann viel Spaß.“, rief Lukas belustigt, wobei ich nur die Augen verdrehte.

[Blogroman] Aus Hass wird Liebe #3

2015-11-08 21.20.38

Als wir dann vor der Tür der Direktorin standen, klopfe ich kurz. Und hörte dann ein lautes „Herein“. Woraufhin wir eintraten. „Ah Ms Martin und Mr Hale. Ich nehme an sie haben sich wieder einmal im Unterricht gestritten.“, sagte sie und lächelte uns allwissend an. „Ja.“, murmelte ich. Und ein „Irgendwie schon.“ war von Nathan zu hören. „Kinder wie soll es bloß mit euch weiter gehen?“ „Ich kann nichts dafür das sie mir das Lineal in die Eier gehauen hat.“, schrie er. „Ich hab doch gesagt das das nicht mit Absicht war. Und außerdem kann ich ja nichts für wenn du Dumpfbacke dort stehst.“ „Kinder es reicht!“, sagte die Schuldirektorin und schaute uns ernst an. Sofort verstummten wir beide. „Warum müsst ihr euch immer streiten?!“ „Weil der da ein Idiot ist.“, sagte ich und zeigte auf ihn. „Und sie ne blöde Kuh.“, sagte Nathan. Ich schaute ihn mit zusammengezogenen Augen an. Was er mir nach tat. „Sag das nochmal Hale.“, schrie ich. „Du.Bist.Ne.Blöde.Kuh.“, brachte er unter zusammen gebissenen Zähenen hervor.
In mir kochte es. Meine Wut wartete nur darauf aus mir raus zu sprudeln. Ich holte aus und schlug ihm gegen den Arm. „Aua.“, sagte er und rieb sich die Stelle. „Ihr zwei. Ihr werdet heute die Turnhalle nach der Schule aufräumen.“, sagte die Derektorin. „WAAAS!“, sagten wir beide gleichzeitig. „Nicht ihr ernst.“ „Oh doch das ist mein Ernst.“, sagte sie. „Oder nein. Ich hab eine bessere Idee.“ „Puh.“, machten wir beide als die Derektorin den Satz sagte. „Es gibt da ein Projekt, welches wir bald austesten wollen. Doch wir wissen nicht ob das so sinnvoll ist. Deshalb werdet ihr zwei die ersten sein die das machen werden. Also das Projekt heißt: Denn anderen verstehen und gute Dinge in ihm sehen. Man muss sehr viel Zeit mit einander verbringen. Ihr müsst zum Beispiel euren Partner mit zu euren Außerschulischen Aktivitäten mitnehmen.“ „Das ist doch-„, fing ich an. Doch wurde von Nathan unterbrochen. „- nicht ihr Ernst!!!“, sagte er ungläubisch mit großen Augen. „Doch das ist es.“ „Was ist wenn wir das nicht machen?“, fragte er. „Dann werdet ihr beide einen Schulverweiß bekommen und dazu noch in Politik, Deutsch und Sozialkundeunterricht eine 6 bekommen.“, sagte sie streng. Nein das kann ich mir nicht leisten. „Wie lange sollen wir das machen?“, hackte ich nach. „Ein Jahr.“ Ich nickte. „Also macht ihr es.“, stellte sie fest. „Ja.“, sagte ich. „Schließlich bleibt uns nichts anderes übrig.“, fuhr er fort. „Okay. Hier sind einige Prospekte. Darin steht was ihr genau machen sollt.“, sagte sie und reichte sie uns.
Ganz ehrlich ich war sauer. Ich hatte kein Bock diesen Idioten zu meinen Außerschulischen Aktivitäten mitzunehmen. Als wir dann aufstanden und uns zum gehen wenden wollten hielt uns die DirektorIn nich einmal auf. „Könntet ihr möglicherweiße ein paar Bücher noch in die Bücherei bringen und einsortieren?“ „Ja okay.“, sagten wir beide gleichzeitig. „Welche Bücher denn?“, fragte jetzt Nathan . „Die dort.“, sagte sie und zeigte auf einen Tisch mit sehr vielen Büchern. Beide standen wir auf. Nathan gab mir einen kleinen Stapel Bücher, denn ich ihm am liebsten über denn Kopf gezogen hätte. Ich konnte ihn bis auf den Tod nicht ausstehen. Und jetzt muss ich noch mit dem Pfollpfosten dieses Projekt machen. Aber ich kann mir keine Sechsen auf dem Zeugnis leisten, da hab ich sonst meinen Abschluss nicht. Der Pfollpfosten also nahm dann den Rest der Bücher. Wir verabschiedeten uns bei unserer DirektorIn und gingen dann in Richtung Bücherrei. Immer wieder viel mir auf das obwohl Nathan volle Hände hatte mir trotzdem die Tür aufhielt.
In der Bücherrei sortierten wir die Bücher ein und machten uns auf den Weg nach Hause. Ich jedenfalls. Als ich dann zu Hause ankam laß ich mir die Prospekte durch und oh man das wird noch ein langes Jahr.

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Was meint ihr dazu?