HORROR FRIDAY: DAS TUSKEGEE-SYPHILIS-EXPERIMENT

i-c79f21cbec91ad57c02610b0b136e7cc-tuskegee-experiment

Afroamerikanischen Syphilis Infizierten Bauern wird das Blut abgenommen (Quelle: Wikipedia)

Ein grausames Todesexperiment in dem im Jahre 1932 wurde an Syphilis erkrankten Afroamerikanischen Bauern, die auf Hilfe hofften ein Experiment durch geführt. Denn das US- Gesundheitsministerium in Zusammenarbeit mit dem Tuskegee Institute stellten Forschungen über unbehandelte Syphilis an. An dieser Todesstudie nahmen 399 arme Bauern, die aus Alabama stammen und hauptsächlich nur Afroamerikaner waren teil. Davon wurden zwei drittel  mit Syphillis diagnostiziert und über die Jahre hinweg untersucht. Im Jahre 1940 wusste man schon bereits, dass sich Syphillis mit Penizillin heilen lässt, doch die behandelnden Ärzte und auch Behörden wollten sehen wie sich Syphillis ohne Arzneimitteltherapie entwickelt. Damals wurden die Bauern zur Blutspende überzeugt indem man ihn versprach das es kostenlose ärztliche Behandlungen gab, da sie es sich damals oft nicht leisten konnten und das sie nach jeder Untersuchung eine warme Mahlzeit bekommen, schlugen sie deshalb dieses Angebot nicht ab. Nicht nur die Tatsache das die Ärzte und die Behörden ein qualvolles sterben unberührt zusahen ist schlimm sondern das ganze ist vor allem auch eine allgemein rassistische  Sache, denn  die weißen Regierungsärtze forschten rund 40 Jahre lang ungestört und ungestraft an schwarzen  Bauern herum, sodass diese nicht einmal wussten das sie an einer fortschreitenden Syphillis litten. Von rund 399 Afroamerikanern starben 28 direkt und 100 weitere an den indirekten Komplikationen der Syphillis. Schreckliche Bilder und vor allem auch eine schrecklich und so kaltblütige Art und Weise mit Menschen umzugehen.

 

tuskegeesyphpic5

Die Folgen eines Syphilis Infizierten ohne Arzneimitteltherapie.

Advertisements

Horror Friday: Die (amerikanische) Monster-Studie


Im Jahre 1939 startete ein amerikanischer Stotterfroscher Namens Wendell Johnson en Experiment, welches erst vor wenigen Jahren- um genauer zu sein 2001- bekannt wurde. Er selber hatte es schwer, denn er stotterte und wollte seine Theorie beweisen. Diese lautete das wenn Eltern und Lehrer auch nur auf harmlose Sprachfehler des Kindes reagieren, es aufmerksam machen und dieses dadurch verunsichern man anfing zu stottern. Johnson schickte seine damalige Studentin Mary Tudor Jabobs in ein Weisenhaus in Davenport am Mississippi, die dann versuchte aus elf Kindern künstliche Stotterer zu machen- deckte jedoch das ganze als Sprachtherapie- und verunsicherte die Kinder bei jedem kleinen Fehler. Sie meinte zu den Kindern das wenn sie einmal anfangen zu stottern werden sie unvermeidlich immer weiter und schlimmer stottern, deshalb sollten sie erst gar nichts sagen so lange sie nicht vernünftig sprechen konnten.

Kinder die keine Ausspracheprobleme hatten trauten sich nicht mehr in der Klasse zu reden. Betty Hull- ein kleines Mädchen welches an dem ganzen  ebenfalls teilnahm- bedeckte Stumm ihre Augen wenn sie was gefragt wurde. Mary Korlaske wurde gefragt ob ihre beste Freundin avon wüsste das sie so schrecklich stotterte, jedoch erwiederte sie nur das sie nicht davon wüsste, denn sie würde wohl fast überhaupt nicht mehr zu ihrer Freundin sprechen.

Nach dem Experiment erklärte Mary Hull den Kindern das mit ihrer Sprache alle in Ordung sei, doch es war zu spät, denn ide Schäden waren nicht mehr Rückgängig zu machen. Mary Korlaske lernte nie wieder richtig zu sprechen.

 

Fazit: Dieser gemeine Versuch trug zwar zu einem großen Teil zu unserem Verständnis über das Stottern bei, jedoch sind die Folgen der unwissenden Personen nicht mehr Rückgängig zu machen.

Was sagt ihr dazu?