[Blogroman] I belong to a Soldier #2

Es herrschte eine sehr unangenehme und angespannte Atmosphäre im Wohnzimmer. Ich saß auf der Couch neben meiner Mutter. Dieser Junge saß gegenüber mir.

„Also….“, fing Isabelle an. „Wann wollt ihr denn zu uns kommen?“, fragte Joseph und lächelte verschmitzt. „Nun wir haben die Tickets bereits. Der Flug würde dann morgen um 9:00 Uhr stattfinden.“, sagte mein Vater, der neben meiner Mutter saß. „Wohin geht es denn?“, fragte ich jetzt gespannt. „Nach Kalifornien.“, antwortete meine Mutter auf meine Frage. „Keine Sorge. In Kalifornien, gibt es super Hochzeitsplaner. Die haben schon die perfekte Hochzeit organisiert.“, sagte Isabelle und lächelte mich sehr freundlich an. „Verzeihung, aber ich verstehe nicht ganz. Welche Hochzeit bitte?“, fragte ich verwirrt und schaute meine Eltern, ebenso wie die Eltern des Jungen an. „Ja, was das angeht wollten wir dir es schon vorhin erzählen….“, fing mein Vater an. „Du wirst denn wundervollen Adam, hier, heiraten.“, führte meine Mutter fort und zeigte mit ihrer Hand auf den Jungen, der also Adam hieß, wie ich gerade erfahren habe. „Hahahahah.“, fing ich an zu lachen, doch bemerkte das irgendwie niemand anders lachte. „Das ist doch ein Scherz.“, sagte ich jetzt unsicher und schaute meine Eltern verzweifelt und bittend an. Hoffentlich war das bloß ein Scherz. „Das ist kein Scherz.“, sagte meine Mutter ernst. Unglaubwürdig und mit offenem Mund schaute ich sie an. „Nein.“, sagte ich zu ihr. „Das glaub ich dir nicht.“ „Doch Schatz das ist die Wahrheit.“, mischte sich jetzt mein Vater ein. „Das-Das-Das glaub ich euch nicht.“, sagte ich und schüttelte den Kopf. Dabei ließ ich meinen Blick zu Isabelle und Joseph wandern, die lächelnd nickten. Adam hingegen interessierte das nicht besonders viel, denn er tippte auf seinem Handy herum. „Ihr macht doch Scherze.“, sagte ich und schüttelte den Kopf, denn ich bin mir sicher das meine Eltern nur einen Scherz machen. „Boah. Hörst du jetzt mal auf rum zu heulen! Du heiratest mich und jetzt halt bloß die Fresse.“, schrie Adam mich an. In mir sammelte sich die Wut und die Trauer an. „Wie sprichst du eigentlich mit mir. Was denkst du wer du bist.“, schrie ich zurück und war wütender denn je. „Ich bin Adam White. Ein Millionär und ehemaliger Soldat. Ich habe mehr in meinem Leben erreicht als du je erreichen wirst.“, schrie er arrogant. Erst jetzt fielen mir einige Narben auf. Die an seiner Augenbraue zum Beispiel oder die an seinem Hals. Doch eins wunderte mich. Seine Eltern, unternahmen rein gar nichts. Sie sagten nichts dazu, dass mich Adam so anschrie. Meine wären schon längst ausgerastet, doch auch sie waren ruhig. „Du hast trotzdem nicht das recht mit mir so zu sprechen.“, schrie ich und stand auf. Ich lief die Treppe hoch und dann in mein Zimmer. Ich konnte es nicht fassen. Zwangsheirat!? Hatten meine Eltern einen komplett Schaden oder was ging mit denen Falsch!? Ich hätte nie gedacht das sie so weit gehen würden. Das verletzte mich zu tiefst. Vor allem saßen sie da und erzählten das alles, als wäre es nichts. Als wäre es das normalste auf der Welt, dass man einen wild fremden Menschen einfach so heiratet. Haben die irgendwas genommen? Sie können doch nicht von mir verlangen, dass ich einfach jemand wild fremdes heirate.

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Was meint ihr zu dem Kapitel? 😮

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[Blogroman] I belong to a Soldier #1 


Es war Freitag. Wieder einmal kam ich um 18:00 Uhr aus der Bücherei nach Hause gekrochen. Ich öffnete die Tür und mir kam dieser wunderbare Duft von Chili con Cane entgegen. Die Tür schloss ich hinter mir und schmiss meine Schlüssel auf die Kommode. Ich zog meine Schuhe aus, die ich in den weißen Schuhschrank stellte und zog auch meine schwarze Jacke aus.
Ich ging in die Küche wo meine Mutter das leckere Essen zubereitet und begrüßte sie mit einem Kuss auf die Wange. „Das riecht aber gut.“, sagte ich und lächelte. „Kannst du schon mal denn Tisch decken?“, sagte meine Mutter. „Natürlich.“, sagte ich und holte das Besteck, sowie die Teller aus dem Küchenschrank. Ich platzierte die Teller und das Besteck auf dem Tisch. „Ist Max schon da?“, fragte ich meine Mutter nach meinem Bruder. „Ja. Er ist auf seinem Zimmer.“, sagte sie. „Kannst du ihm Bescheid geben, dass das essen fertig ist?“ „Klar.“, sagte ich kurz und knapp.

Sofort machte ich mich auf den Weg. Ich lief die Eichentreppe hoch und den langen Flur entlang. Dann klopfte ich an seine Tür und hörte nur ein lautes „Ja!“ „Max das Essen ist fertig.“, sagte ich und wartete bis er mir erlaubt in sein Zimmer einzutreten. „Sag Mutter das ich nicht mit esse.“, schrie er wütend. Was ich so hin nahm. Warum war er so wütend? Ich meine ich hab doch gar nichts gemacht und warum will er nicht mit essen? Sonst ist er immer der erste der in der Küche erscheint, sobald es gut riecht. Mit den vielen Fragen im Kopf ging ich wieder runter in die Küche und sagte meiner Mutter, dass Max nicht mit essen will. Dad saß, ebenfalls schon am Tisch wie meine Mom. Ich setzte mich zu ihnen und nahm mir etwas von dem Chili.

Als ich gerade mein Chili verschlang hörte ich meinen Vater. „Evelyn. Wir müssen reden.“ „Was gibt’s.“, sagte ich und aß weiter, hörte ihm jedoch zu. „Wir, also deine Mutter und ich…..Wir…eh…haben….“, stotterte mein Vater. „Evelyn! Kannst du bitte erst mal aufhören zu essen. Wir müssen über was sehr wichtiges mit dir sprechen.“, schrie mein Vater jetzt. „Okay.“, sagte ich und legte meine Gabel zur Seite. „Also du weißt ja, dass wir im Moment Finanziell nicht gerade in den besten Zuständen sind.“, fing mein Vater an. „Und mein Unternehmen leidet auch darunter.“ „Also wenn du das Haus oder das Unternehmen verkaufen willst. Okay. Aber ich will hier in New Orleans bleiben.“, sagte ich, um meinen Standpunkt der Situation klarzustellen. „Nein. Nein. Wir wollen hier gar nichts verkaufen.“, meldete sich jetzt meine Mutter zum ersten Mal zu Wort. „Es ist halt so Schatz….“, sagte mein Vater, wurde jedoch von dem Klingeln an der Tür unterbrochen. „Ah da sind sie ja.“, sagten meine Eltern gleichzeitig. Was ich vollkommen nicht verstand. Beide waren aufgestanden und gingen zur Tür hin. Ich hörte jetzt viele Stimmen und fragte mich wer das war? Und was wollten meine Eltern mir eigentlich sagen? Was sollte das Ganze?

Ich ging also ins Wohnzimmer, da wo die ganzen Stimmen herkamen und sah eine, ich nehme an, Familie dort sitzen. Meine Eltern saßen auf der einen Couch die andere Familie auf der anderen. „Ach da ist ja unsere Schwiegertochter.“, sagte eine bildhübsche Frau. Sie hatte braune lange Haare die sie offen Trug. Ihr Outfit bestand aus einer schwarzen Hose und einem schönen rosaroten Top. Ihre blauen Augen funkelten mich nur so an. Schwiegertochter. Hahaha. Ja türlich. Einige enge Freunde meiner Eltern, die Söhne in meinem Alter hatten, machten oft solche bescheuerte Witze. Aber diese Familie hatte ich noch nicht kennenlernen dürfen. Was mich umso mehr überraschte das sie mich so begrüßte. „Hallo.“, sagte ich jetzt schüchtern, denn ich wusste überhaupt nicht wie ich mich verhalten sollte. „Ich bin Isabelle.“, sagte sie freundlich und lächelte mich an. Ein ebenfalls braun haariger Mann kam auf mich zu und umarmte mich. „Ich bin Joseph.“, sagte dieser. „Freut mich. Ich bin Evelyn.“, sagte ich unsicher. „Ja das wissen wir Schätzchen.“, sagte Isabelle und alle fingen an zu lachen, was mir irgendwie unangenehm war. Ein lautes und aggressives Klopfen nahm ich von der Eingangstür war, woraufhin meine Mutter sagte: „Evelyn Schätzchen, könntest du die Tür öffnen.“ „Ja.“, sagte ich nur und ging zu ihr. Ich öffnete sie und mir kam ein aggressiver Junge entgegen. „Was dauert das denn so lange.“, schrie dieser mich an, wobei ich zusammen zuckte, denn ich hatte diese Reaktion nicht erwartet. „T-Tut mir leid.“, sagte ich eingeschüchtert und schloss dann die Tür hinter ihm.

Wer war diese Familie? Und dieser Junge? Weshalb war er so aggressiv? Was sollte das ganze überhaupt?

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So das erste Kapitel von I belong to a soldier. Was meint ihr dazu? Was denkt ihr wer ist dieser Junge?

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